Gig Report: Emergenza Semifinale im Elfer Frankfurt

01.02.2020

Den ersten Gig des Jahres spielten wir beim Semifinale des Emergenza Bandcontests im Elfer Club Frankfurt. Insgesamt 8 Bands und Einzelkünstler durften sich präsentieren, wovon die besten Fünf von den Zuschauern und der Jury in das Regionalfinale gevotet wurden. Wir möchten hier unsere Eindrücke mit euch teilen, indem wir auf die einzelnen Acts eingehen. Die Reihenfolge entspricht der Spielreihenfolge an dem Abend.


Lorenzo Di Martino

Der 23-jährige Deutsch-Rapper weiß wie man die Menge unterhält. Und tatsächlich war der Elfer schon zum ersten Act gut gefüllt. Seine Texte, die sich weniger mit Sex und Drogen beschäftigen, sondern um Selbstreflexion und Glauben handeln, hat der Menge gut gefallen. Er sang über sein Löwenherz, und das zeigte er voll und ganz auf der Bühne – auf die er seinen kleinen Bruder einlud, um mit ihm zu rappen. Ein klasse Opener für den Abend, der auch vor der Bühne, sowie Backstage durch seine sympathische, ansteckend freundliche Art Freude verbreitete.

The Dragonflies

Die junge Frankfurter Band machte nicht das erste Mal beim Emerganza mit. Ihr selbst benannten „funkedelic Rock“ präsentieren sie trotz des jungen Alters sehr selbstsicher auf der Bühne. Mit Ukulele, Cajon und vollem Körpereinsatz versetzten sie auch die Zuschauer in Bewegung.

Infinite Swarm

Als dritten Act spielten wir ein ca. 25 minütiges Set. Dieses mal haben wir die Show etwas größer aufgefahren: mit neuen Lichtstativen und einstudierter Choreo gingen wir an den Start. Der Aufbau verlief recht reibungslos. Wir wärmten uns mit „Plague“ auf, starteten mit „Something To Deny“ durch (inkl. neuen Backing-Tracks!), bekamen eine Wall-of-Death bei „Eternal Curse“ zu sehen und beendeten unseren Act mit „Frontline“ mitsamt Verbeugung. Der Chorus wurde von so vielen mitgegröhlt; jedes Mal ein Gänsehaut-Moment! Leider musste J-Low durch eine Verletzung sein Knie etwas schonen, was ihn jedoch nicht vom Headbangen abhielt. Wir waren größtenteils zufrieden mit unserer Performance. Wir hoffen, auch den Zuschauern hat es gefallen. Doch das wird erst das Voting genauer beleuchten.

Honor in Defeat

Weiter ging es mit härteren Klängen der Band Honor in Defeat. Bei den packenden Breakdowns und fetten Metalcore-Riffs fand sich das Publikum alternierend in Mosh-Pits und beim headbangen wieder. Diese Jungs verdienen viel mehr Aufmerksamkeit; und sind derzeit im Studio!

Tattooed Brain

Eine rockige und solide Show haben Tattooed Brain abgeliefert. Auf ihrer Facebook Seite könnt ihr übrigens ihre Performance des Songs „Bulletproof Hearts“ ansehen. Also: reinziehen und die Atmosphäre genießen!

DryHeart

Die Jungs aus Mittelhessen machen einfach nur Spaß zu hören und zu sehen. Ihre Ommage an den klassischen Rock und Metal trieb das Publikum weiter an – und das zeigte trotz des 6. Acts des Abends keine Müdigkeitserscheinungen. Wer verspielte Soli und ausgeklügelte Songs hören möchte, sollte bei den Jungs mal vorbeischauen! Auch hinter der Bühne sehr sympathische Jungs. 😉

Kraisdorf

Auch an diesem Abend haben Kraisdorf viele Leute zum tanzen gebracht. Ihre Form des „Psychopop“ ist mit Worten schwer zu beschreiben – man muss es viel mehr erleben. Das zeigt auch das Voting des Publikums.

Andi Beat

Zum Abschluss stellte Andi Beat sich an seine Turntables und gab nochmal alles für einen gelungenen Abend. Eines muss man dem jungen Frankfurter lassen: alleine auf einer Bühne zu stehen, auf der an dem Abend schon 7 starke Bands und Künstler gestanden haben, und bis zum Schluss das Publikum mit vollem DJ-Einsatz zu fesseln, zeugt von viel Selbstvertrauen und Fähigkeiten am Pult.


Die Siegerehrung an dem Abend war für uns natürlich der spannendste Teil. Die Sieger des Abends wurden nach Votingzahlen in aufsteigender Reihenfolge aufgerufen. 5 Bands kamen weiter. Und auf Platz 5 ist Andi Beat gelandet. Platz 4 nahmen die Jungs von Honor of Defeat ein. Als auf Platz 3 Kraisdorf aufgerufen worden ist, hatten wir schon fast die Hoffnung aufgegeben.

Aber als es zum 2. Platz ging, fiel tatsächlich der Name „Infinite Swarm“. Wir haben’s tatsächlich auf Platz zwei geschafft! Bei solch einer großen und starken Konkurrenz freuen wir uns, dass wir von so vielen Leuten gevotet worden sind. Vielen Dank!

Auf den ersten Platz ist vollkommen verdient Lorenzo Di Martino gelandet, welcher gerührt zu allen anderen Bands mit auf die Bühne kam – und mit ihnen den Einzug in das Regionalfinale feierte. Also Leute, wir freuen uns, euch im Juni wiederzusehen:

Emergenza Regionalfinale
DAS BETT, Frankfurt
13.06.2020

Vielen Dank an alle, die für uns gevotet haben.
An alle, die mit uns in den Elfer gekommen sind.
Und natürlich an alle, die uns stets unterstützen!

Join the Swarm

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